Back in the USS.. ahem, U.S.A!

Jippie! Mit der Lufthansa von Frankfurt nach Newark, NJ. Die EInreise war stressfrei und wir kamen mit einem Nahverkehrszug vom Flughafen zu Penn-Station, mitten in Manhatten.

Von dort sind wir zu Fuß zu unserem nahegelegenen Hotel. Wirt hatten ein Zimmer im 21. Stock, etwa auf halber Höhe des Gebäudes, mit schönem Ausblick auf andere Hochhäuser und ein paar Kleinere, viele davon mit Wassertanks auf den Dächern.

Unser Hotel war offenbar in der Manhattan-Floristik-Straße. Ein Pflanzengeschäft reihte sich ans Andere und das Grünzeug durfte Tags nach draußen.

Der erste Vormittag in New York war verregnet, deswegen sind wir ins MoMA. Sehr schöne Sachen haben sie da, das meiste aber zu groß für mein Wohnzimmer, deswegen haben wir nichts mitgenommen.

Weitere Highlights waren die Pizza in Little-Italy (mit einem Schild im Laden “Please don’t do coke in the bathroom”) und unsere Fahrt mit der Fähre. Für (verhältnismäßig) kleines Geld konnten wir vom Battery-Park mit Zwischenstopps auf Staten Island und in Brooklyn zur Wall Street fahren.

Knapp nach dem 25. Jahrestag waren wir auch beim 9/11 Memorial. Ich glaube, das letzte mal als ich in New York war, stand es gerade kurz vor der Eröffnung, ich habe es also zum ersten Mal gesehen. Und es ist wirklich sehr beeindruckend. Und bedrückend. Bilder und Filmaufnahmen können die Wirkung dieses Denkmals wirklich kaum wiedergeben.

Schließlich hat sich Lisa durchgesetzt und wir sind mit dem Zug (!) von New York nach Philadelphia gefahren. Hat auch alles prima geklappt.

Philadelphia hat zwar einen regen ÖPNV, aber irgendwie funktioniert das alles nicht so richtig. Eigentlich ging bei jeder unserer Fahrten irgendetwas schief. Entweder wir standen 20 Minuten in der Bahn, die sich nicht bewegt hat oder wir standen 30 Minuten an der Haltestelle und es kam kein Zug oder von jetzt auf nachher wurde die U-Bahn-Station geschlossen. Die Einheimischen scheinen es gelassen zu nehmen. Was sollen sie auch machen.

An kulturellen Highlights gabe es das weltberühmte Philly-Cheese-Steak (überbewertet) und einen Besuch am Rocky-Denkmal und der Treppe aus dem Film. Eigentlich ist da das Philadelphia Museum of Art, aber das scheint deutlich weniger Besucher anzulocken.

Jetzt haben wir einen Mietwagen. Leider hat man den Deutschen ein deutsches Auto gegeben (VW Tiguan). Alles andere wäre mir lieber gewesen. Das Infotainment System ist während der Fahrt schon mehrfach abgestürzt. Aber die Fahrfunktionen scheinen bisher zu funktionieren.

Nach Zwischenstopp im Niemandsland fahren wir weiter nach Erie, zum Erie-See, dem kleinsten der großen Seen. See you!