Zurück zur Westküste

Seit unserem Aufenthalt in der wunderbaren Rainbow Ranch ging es wieder zurück nach Westen.

Wir kamen in Arco vorbei, die Stadt, die als erste der Welt mit Atomstrom versorgt wurde. In der Umgebung des nahegelegenen Vorschungszentrums liegen über 50 alte Atomreaktoren im Boden verbuddelt und auch die Navy entsorgt hier ihren Atommüll. Wir waren in Arco Mittagessen, Simon hatte einen “Atomic Burger”, ich hab mich nur getraut einen normalen Cheeseburger zu essen.

Insgesamt waren wir drei Tage auf der Straße unterwegs, weitere Highlights waren ohne Frage der Schuhbaum mitten in Nichts und der Ort Voltage, dessen Besuch sich als Abenteuer ohne asphaltierte Straßen und ohne eigentlichen Ort herausgestellt hat. Voltage gibt es nicht mehr.

Auf unserem Weg sind wir auch einmal mehr durch Waldbrandgebiet gefahren. In der ganzen Region hängt dunstiger Waldbrandrauch im Himmel. Und sogar in Portland, wo wir inzwischen sind, schneit es kleine Aschestückchen. Die Radfahrer (die gibt es hier tatsächlich!) sind maskiert unterwegs.

Bevor wir nach Portland kamen hatten wir zwei Tage Aufenthalt in einem wunderbaren Strandhaus in Lincoln City. Das Haus hat zwar seine besten Tage hinter sich (und steht zum Verkauf), aber die Aussicht direkt auf den Strand war unschlagbar.

Unterwegs nach Portland kamen wir an einem Strand vorbei, auf dem man ganz legal mit dem Auto fahren darf. Wir also nichts wie drauf und etwas über den Strand getuckert. Ein komisches Gefühl. Inmitten anderer Strandgäste, die gerade dabei waren ihre Autos aus dem Sand auszugraben, hat sich unser Allradgetriebener Koreaner sehr gut geschlagen.

Soviel für heute. Liebe Grüße aus dem eigentlich viel zu teuren Benson-Hotel in Portland und bis bald,
De Ding