Vom kühlen Chicago sind wir mit American Airlines ins heiße Las Vegas geflogen. Dort angekommen haben wir unser Mietauto entgegengenommen, eine riesige Karre für kleines Geld. Autofahren sollte sich in Nachhinein als die mit Abstand günstigste Sache in Las Vegas herausstellen.
Generell ist man mit dem Auto mit Abstand am besten unterwegs. Die Monorail hält nur an Stellen, an die keiner will und Ausstieg gibt es nur direkt in’s angeschlossene Casino. Will man in die andere Richtung, muss man erst mal den Ausgang suchen (der ist natürlich nicht ausgeschildert, dann wäre es ja einfach). Zu Fuß gehen ist sowieso eine Sch(w)eißidee. Ich frage mich, wie die Leute das mit den Autos und dem vielen Alkohol in Einklang bringen. Wahrscheinlich fahren sie einfach besoffen.
Wir bezogen eine formidable Suite im 20. Stock des MGM Signature Tower 3. Wirklich sehr schön war es da und exzellent ausgestattet. In den Räumlichkeiten konnte man sich fast verlaufen. Wir hatten auch einen Balkon, mit Blick auf die Formel 1 Strecke, die gerade für das Rennen im November vorbereitet wurde.
Auch in Las Vegas waren wir im Waschsalon. Hier konnten wir allerdings leider nicht mit Quartern bezahlen, alles war sehr viel komplizierter. Und weil wir einen Teil des bezahlten Geldes nicht zurück bekommen haben auch teurer.
Highlights des Aufenthalts waren ohne Zweifel das Essen im mexikanischen Restaurant, unserer Hochzeit mit Elvis und das anschließende japanische 500$ Dinner.
Ansonsten gilt, dass in Las Vegas alles mehr kostet. Auf den Basispreis kommen Gebühren, Steuern, Gebühren auf die Steuern und Gebührensteuern. Bezahlen mit Kreditkarte kostet Extra-Gebühren, Abheben vom Geldautomaten noch mehr. Ein Lächeln gibt es (manchmal) umsonst, aber großzügiges Trinkgeld wird erwartet.
Beim Abgeben des Mietwagens bestand das Trinkgeld mangels Verständnis aus einem kräftigen Händedruck meinerseits.
Von Las Vegas ging es, wieder mit American Airlines, weiter nach Miami, zum Honeymoon in den Florida Keys. Doch davon später mehr (wenn Ihr brav seid!).
Prost, De Ding!












