Off the Florida Keys there's a place called Kokomo

Willkommen in Florida! Es ist heiß, schwül, es regnet und es stinkt. Und wir haben eine schöne Unterkunft direkt am Meer und mit Pool auf den Florida Keys.

Gelandet sind wir mit dem Flugzeug in Miami. Von der Stadt haben wir nichts gesehen, es war diesmal nicht Stadt-, sondern Strandurlaub angesagt. Also Sommer, Palmen, Sonnenschein.

Angekommen sind wir abends und die Übergabe unseres Mietwagens hat wieder nicht besonders gut funktioniert. Also gar nicht. Und das, obwohl wir jetzt zum dritten Mal denselben Anbieter hatten. Man sollte meinen, die hätten meine Daten inzwischen, aber nein, das geht jedes Mal von vorne. Und wenn dann endlich alles geklärt ist (z.B. dass mein Führerschein kein Ablaufdatum hat und dass unser Heimatstaat “Baden-Württemberg” heißt), erklärt mir der Mann am Schalter, dass meine Debit-Karte nicht gut genug ist, wenn wir keinen Abflug ab Miami vorweisen können. Dieselbe Karte, die die beiden Autos davor schon bezahlt hat. Also alles umgeschrieben auf Lisa und alles nochmal von vorne, weil Ihre Kreditkarte gut genug für den Spacken war.

Weil es dann schon spät war, sind wir im Dunkeln aus Miami raus und zu unserer Unterkunft gefahren.

Am nächsten Morgen hat es weltuntergangsmäßig geregnet und wir sind mal wieder in den Waschsalon gefahren. Dort konnten wir zum Glück wieder mit Quarters bezahlen. Einen schönen Supermarkt gab es um die Ecke auch, wo hauptsächlich Spanisch gesprochen wurde. Auch mal eine schöne Abwechslung.

Wir waren kubanisch essen (sehr lecker – und zu unserer Convenience mit dem Trinkgeld als Service-Gebühr direkt auf der Rechnung) und zu Besuch in verschiedenen State-Parks. Der Overseas Highway zieht sich von Insel zu Insel und man kann eine ganze Weile unterwegs sein.

Am letzten Tag unseres Aufenthalts hat das Wetter dann noch in Postkartenmodus geschaltet und man konnte erleben, warum so viele Leute hier so gerne herkommen.

Jetzt sind wir wieder in New York, noch ein paar Tage hier, bevor es zurück nach Germany geht.

So long, De Ding.